Keine Idee für einen Titel

Eigentlich habe ich immer noch Pause. Aus Prinzip. Einfach weil ich (nicht anders) kann. Aber der Drang, mich zu rechtfertigen, ist da. Innerlich drückt er und möchte mir halb wahre Erklärungen in den Mund (oder eher unter die Finger) legen. Nur habe ich keine wahren Gründe für meine Pause. Ich war einfach zu faul. Glaube ich. Vielleicht habe ich mir auch zwei Monate lang eingeredet, dass das hier blöd ist. Wen interessiert es schon, was eine x-beliebige Studentin zu sagen hat? Ist ja auch ein bisschen egomanisch, wenn man sich online öffnet, nur um vielleicht ein bisschen Aufmerksamkeit zu erhalten. Oder das Gefühl zu bekommen, dass man interessanter ist als man es sich selber zugesteht. Selbstverliebt, unnötig, peinlich, uninteressant, narzisstisch. Diese Worte haben mir meine Gedanken jetzt zwei Monate lang immer wieder wie ein Mantra eingeflüstert. Ich muss zugeben, ich bin verunsichert. Durch mich selber. Wäre ja auch komisch, wenn ich mich sicher fühlen würde mit mir selber. Aber ich schreibe nun mal gerne. Und ich finde es auch toll, wenn jemand das Geschriebene liest. Denn es ist doch ganz einfach: Gewisse Dinge sind nicht so leicht aussprechbar. Sie sind zwar da, möchten gerne raus, möchten gehört werden aber kommen nicht weiter als bis zur Zungenspitze. Wenn dann aber das Schreiben Abhilfe schafft, das Schwarzaufweiss Ordnung ins Chaos bringt, dann ist das Ganze vielleicht doch nicht so blöd. Darum mache ich weiter. Feel free to not give a shit. 

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