Aber dafür gibt’s ja zum Glück Medikamente

Da ist die Wahrnehmung, dass es andere Menschen einen feuchten 💩 interessiert, was ich esse, wie viel ich wiege, was ich in meiner Freizeit tue, wohin ich spaziere, mit wem ich spreche, wovon ich träume und und und.

Und dann ist da die Wahrnehmung, dass andere Menschen grundsätzlich über irgendetwas mehr wissen als ich, mir eine falsche Realität vorspielen, mich verarschen, mich auslachen, mich beobachten und und und.

Wie zur Hölle kann ein Mensch sich dermassen paranoid und gleichzeitig völlig unbedeutend fühlen? Da sollte man doch meinen, dass es im Hirn neuronale Prozesse für das eine ODER das andere gibt, die sich gegenseitig irgendwie verunmöglichen. Aber stattdessen laufen bei mir beide Filme parallel und geben mir das Gefühl, völlig verrückt zu sein. Lebe ich jetzt in einer Trumanshow und werde ständig beobachtet oder kümmert meine Existenz prinzipiell niemanden? Diese Frage nimmt in meinem Alltag definitiv viel zu viel Zeit in Anspruch…. Siehe Titel.

Ein Kommentar zu „Aber dafür gibt’s ja zum Glück Medikamente

  1. Wir würden sagen, ist dissoziativ… das kennen wir nur mit ganz vielen von uns… also dass sind dann 3 bis 5 prozese, die gleichzeitig laufen. Sorry unsere Katzeliegt vor dem Bildschirm – wir hofffen, dass man es trotzdem lesen können, was wir hier verzapfen.

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