Eine Ode an das „F“

Die Sache mit dem Jahreswechsel ist einfach ein bisschen kompliziert. Erstens muss man, obwohl man psychisch noch nicht wieder hergestellt ist nach dem Festtags-Wahnsinn, schon wieder Party-technische Höchstleistungen vollbringen. Zweitens wird einem die Geschwindigkeit bewusst, mit der die Zeit vergeht. Drittens tun wir so, als ob sich mit der Ersetzung der 0 durch eine 1 auch alles andere in unserem Leben verändern würde. Spoiler: Tut es nicht. Und dann folgt auf den festlichen, lauten Lichterketten-Dezember unausweichlich und voll in your face der Januar. Und ihr wisst ja sicher, wofür das F in Januar steht? Für friedliche, fantastische, fröhliche Fajita-Fress-Feste mit Freunden. Ach nein, es hat ja gar kein F. Nur zwei A wie „antisozial & arschig“. Und ein N wie „nass“. Und ein U wie „unterdurchschnittlich“. Und ein R wie „resigniert“. Und dann noch das J wie „Johanniskraut wird dir auch nicht helfen“. Aber wir tun Jahr für Jahr so, als wäre dieses F vorhanden. Und ja, mir ist bewusst, dass ich 17 bis 18 Tage zu spät dran bin, um diesen Beitrag noch als „den Umständen angemessen“ einstufen lassen zu können. Aber tun wir doch so, als wäre ich pünktlich. Mit F.

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