Ich will nicht.

Das ist eine Aussage, die mir extrem schwer fällt. Wenn ich den Satz also ausspreche, dann meine ich ihn auch wirklich so. Und dann hast du das, verdammt nochmal, zu akzeptieren. Dabei ist es übrigens auch ganz egal, was es ist, das ich nicht tun will.
Wieso glauben gewisse Leute, dass sie ein Anrecht auf eine weiterführende Begründung haben, wenn ich sage, dass ich nicht will?! Die Begründung ist: Ich will nicht. Mehr braucht’s da nicht. Mehr kommt da auch nicht.
Und nach ein paar Jahren Therapie beginne ich allmählich zu lernen, dass ich nicht wollen darf. Dass es absolut ok ist, etwas nicht zu wollen. Dass mir niemand auf der ganzen Welt vorschreiben darf, etwas tun zu müssen, das ich nicht tun will.
Punkt. Aus. Ende.

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